Autobiographischer Roman Jerzy Kosinskiauf dem der Film basiert Gemalter Vogel hat seit seinem Erscheinen im Jahr 1965 heftige Kontroversen ausgelöst und tut dies auch heute noch. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - wurde er weltweit gefeiert und mit zahlreichen renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet. Der Film ist in Schwarz-Weiß gehalten, teilweise in der so genannten neuslowakischen Sprache gedreht und erzählt die Geschichte eines Jungen, der während des Zweiten Weltkriegs allein durch die polnische und ukrainische Landschaft wandert. Es ist eine zutiefst dramatische Geschichte über Schrecken und Grausamkeit auf der einen Seite und Unschuld und Liebe auf der anderen.
Prediger auf Cejl
Ehemaliges Bezirksgefängnis, Gefängnis in Cejlist ein außergewöhnliches Gebäude mit einer Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Jahrhundert zurückreicht. Das ursprünglich hinter der Stadtmauer gelegene Gebäude geriet nach und nach mitten in die Stadt, und nur wenige Menschen ahnen heute, dass hier noch im 20. In den 1990er Jahren wurden die Gebäude für verschiedene Zwecke genutzt, z. B. für das Mährische Landesarchiv oder die Polizei der Tschechischen Republik. Der Prediger ist lebendig.
Im Film stellt das Zuchthaus das Waisenhaus dar, in dem sich der Protagonist eine Zeit lang aufhält. Es ist ein interessanter Zufall, dass das Waisenhaus auch seine ursprüngliche Nutzung zwischen 1778 und 1784 war, bevor die Sträflinge aus Špilberk in das Gefängnis einzogen. Der Eingangshof von der Bratislavská Straße aus wurde filmisch umgestaltet, indem alles Unkraut entfernt und der moderne Betonboden mit Staub und Sand bedeckt wurde, um die historische Szene authentisch aussehen zu lassen.
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