Maria Theresia

ÜBER DEN FILM

Zweiteiliges Projekt Maria Theresia basiert auf zwei entscheidenden Momenten im Leben der jungen Herrscherin - zum einen auf der Geschichte ihrer Jugendliebe und späteren Heirat mit František Štěpán von Lothringen, zum anderen auf ihrer Thronbesteigung und dem Erwerb der ungarischen Krone. Gleichzeitig bietet der Film ein monumentales visuelles Spektakel wichtiger Ereignisse unserer Geschichte, wie die Krönung Karls VI. zum König von Böhmen auf der Prager Burg oder Maria Theresias zur Königin von Ungarn im Martinsdom im heutigen Bratislava. Sie werden auch Bälle und Bankette am kaiserlichen Hof, die Kreuzfahrt der Kaiserin auf der Donau oder die Segnung der österreichisch-ungarischen Armeen sehen.

  • TV-Miniserie
  • Tschechische Republik, Österreich, Slowakei, Ungarn / 2017
  • Verfilmung in JMK: Schloss Valtice
  • Bildnachweis: Vrabelová / Tschechisches Fernsehen
  • Thema und Drehbuch: Mirka Zlatníková
  • Regie: Robert Dornhelm
  • Es spielen mit: Marie-Luise Stockinger, Vojtěch Kotek, Zuzana Stivínová, Tatiana Pauhofová, Vladimír Javorský, Jan Budař, Zuzana Mauréry, Martin Pechlát und andere

ÜBER DREHORTE

Schloss Valtice

An der Stelle des heutigen Schlosses Valtice stand ursprünglich eine im 12. Jahrhundert gegründete gotische Burg. Jahrhundert gegründet wurde. 1530 wurde sie zur Residenz des Fürstenhauses Liechtenstein, das sie im Laufe der Jahrhunderte zu einem großen Herrenhaus mit einer Schlossanlage ausbaute. Ihre heutige Form erhielt sie von einer Reihe bedeutender Architekten des 17. und 18. Jahrhunderts - Anton Ospel, Anton Erhard Martinelli und Antonio Beduzzi. Im Jahr 1996 wurden das Schloss und der Schlosspark mit Gebäuden wie dem Dianatempel und der Kolonnade von Rajstna in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

INTERESSANTE TATSACHE AUS DEN DREHARBEITEN

Die Palastinterieurs im Film stellen die Räume der Hofburg, der kaiserlichen Residenz in Wien, dar. Das Zimmer, in dem die Hochzeitsspiele von Prinzessin Maria Theresia und Franz Stephan gefilmt wurden, wurde nach den Dreharbeiten in eine historisch getreuere Form gebracht und hat nun eine goldene statt einer roten Tapete, während die anderen Innenräume der Burg unverändert geblieben sind. Andere Räume dienten als Arbeitszimmer von Karl VI. oder als Speisesaal der Familie. Auch die Korridore, die Barockkapelle, der Innenhof und der Schlosspark wurden für die Dreharbeiten genutzt. Auf den Fernsehbildschirmen waren unglaubliche 2.500 Kostüme, 500 Perücken und insgesamt 2.000 Statisten zu sehen.